Digitale Basiskompetenzen für Lehrpersonen

Was muss eigentlich eine Lehrperson im digitalen Bereich können? Die PH hat ein Tool entwickelt, mit dem man seine digitalen Basiskompetenzen testen kann: https://ilias.phzh.ch/goto.php?target=pg_108620_2141994

Probiert’s mal aus! Ihr werdet sehen, dass «Basis» gar nicht so einfach ist… Die Frage ist natürlich, wie diese Kompetenzen schliesslich erreicht werden. Eine Möglichkeit, seine Kompetenzen selbständig aufzubauen bietet z.B. http://www.officeschule.ch oder über https://www.rissip.ch, da weiss ich allerdings nicht, ob die Schule die entsprechenden Zugänge noch hat. Sich autodiaktisch weiterzubilden ist allerdings nicht jedermanns Sache. Vielleicht wären auch die GMI-Vorkurse der PH eine Option:

Ist nach Corona vor Corona?

Wir alle wurden von Covid 19 auf dem linken Fuss erwischt: Innert kürzester Zeit galt es ein Fernlernsetting aufzubauen und über einen Monat aufrecht zu erhalten. Nach den Ferien geht’s nochmals für zwei Wochen in eine zweite Runde. Wir waren einer sehr anstrengenden, zuweilen sicher auch frustrierenden Situation ausgeliefert, andererseits haben wir sicher auch alle sehr viel gelernt: Beispielsweise wie wichtig der reale Austausch mit den Lernenden ist, vielleicht aber auch welches Setting funktioniert, wenn wir nicht permanent verfügbar sind. Damit diese Erfahrungen nicht einfach verpuffen, sollten wir sie sorgfältig sammeln und uns überlegen, was wir daraus für unseren künftigen Schulalltag mitnehmen können.

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Homeschooling

Das Coronavirus zwingt uns möglicherweise, die digitale Transformation an der Schule noch etwas zu beschleunigen. Um bei einer allfälligen Schulschliessung mit der Klasse in Kontakt zu bleiben, kommt man kaum um digitale Mittel herum. Natürlich kann man einfach haufenweise analoges Übungsmaterial mit nach Hause geben. Für die Lernmotivation der Schüler/innen sind aber Austausch mit der Lehrperson oder mit Kolleg/innen unabdingbar. 

Allerdings kann nicht davon ausgegangen werden, dass in allen Haushalten auch geeignete Geräte zur Verfügung stehen. Da muss allenfalls die Schule ausnahmsweise schulische Geräte ausleihen oder die Elternschaft hilft sich gegenseitig aus (z.B. Aufruf, alte Handys oder Tablets zur Verfügung zu stellen).

Im Netz wimmelt es bereits von Ideen und Konzepten:

Laufend wachsende Informations- und Ideensammlung der PHSZ:
http://lernentrotzcorona.ch

Infoseite für Lehrpersonen von schabi:
https://schabi.ch/seite/schule-zuhause

Hier versuchen wir noch etwas konkretere Szenarien zu beschreiben (bis jetzt noch sehr spärlich, ab Mo ausführlicher):
http://dreimaldrei.ch/fernlernen/

Seite des VSA:
https://wiki.edu-ict.zh.ch/mat/index

Konzept für E-Unterricht nach Schulschliessung von David Gavin:

https://www.icloud.com/pages/0UnjHO9klTiPHuFL70pqn_FCg?fbclid=IwAR0NWQjuT568mY5Ln9oR9g1JFFlNRjBnWHWFuwJhLzqdirHnm_XpQovjslU#E-Unterricht_bei_Schulschliessung

Artikel zur Nutzung von Teams von zu Hause aus:
https://ictschule.com/2020/03/03/szenario-schule-geschlossen/

Office365 für den Fernunterricht:
http://bit.ly/Fernunterricht-SBL
oder sehr ausführlich:
http://bit.ly/The-ICT-SchoolBox

Wir bleiben dran…

 

Medienarbeit im Kindergarten

Im bereits verschiedentlich erwähnten Medienpädagogik-Praxisblog bin ich über zwei Kindergarten-Projekte gestolpert, die sehr schön zeigen, dass es nicht um ENTWEDER ANALOG ODER DIGITAL geht, sondern dass diese beiden Bereich viel mehr wunderbar ineinandergreifen. Anhand der Themen Frühling und Heimat setzen sich die Kinder mit medialer Unterstützung mit ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander und das auf eine äusserst selbstwirksame Weise.

Zum Blogbeitrag

Ausstellung «Privatsphäre»

Was heisst eigentlich Privatsphäre? Wie hat sich der Begriff im Laufe der Zeit gewandelt? Wie lässt sich die Privatsphäre angesichts der enormen Macht globaler Wissenskonzerne schützen? Was teilen wir breitwillig (teilweise auch unbewusst) mit wem und was soll für geheim bleiben? Diesen und vielen weiteren Fragen geht eine sehenswerte Ausstellung im Stadthaus Zürich nach.

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Es lebe die Republik!

Das Verständnis, dass gute Information kostet, erodiert in Zeiten der Gratiskultur zunehmend. Gedankenlos informiert man sich gratis im Netz und ist sich oft nicht bewusst, dass man dafür mit mit der Preisgabe von persönlichen Daten und der Konfrontation mit personalisierter Werbung bezahlt. Ein Werbeblocker bekämpft dabei nur das Symptom und schafft gleichzeitig neue Probleme (siehe hier).

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Der digitale Wandel

Der digitale Wandel ist in den Medien omnipräsent. Wir werden konfrontiert mit euphorischen Erwartungen und dystopischen Prognosen. Oft wird mit Schlagworten wie «Industrialisierung 4.0», «Disruption» oder «Paradigmenwechsel» operiert, meist wird aber heisse Luft serviert. Aber was ändert sich denn eigentlich durch die Digitalisierung? Und wie soll die Schule darauf reagieren?

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Sackmesser-Dilemma

An der Didacta Digital berichtete Thomas Stierli, Schulleiter in Pfungen und mein ehemaliger Chef, wie er an einem Elternabend die Haltung zum Umgang mit digitalen Medien erklärte. Als Analogie nutze er das «Sackmesser»: Wann soll ein Kind zum ersten Mal ein Sackmesser nutzen dürfen? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Ich finde die Argumentation, die den Eltern zusammen mit einem kleinen Sackmesser schriftlich abgegeben wurde, bestechend.