WB Sek: Digitale Kooperation

Promiraten

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Versucht nun in Zweiergruppen online eine neue Word-Datei zu erstellen, diese freizugeben und dann gemeinsam zu bearbeiten. In folgendem Videotutorial wird euch gezeigt, wie das funktioniert:

 

 

Online-Pinnwand mit Padlet

Auf der langen Liste meiner Lieblingstools (siehe auch http://www.schultools.net) ist Padlet ziemlich weit oben. Mit diesem Gratis-Dienst lassen sich sehr einfach virtuelle Pinnwänden erstellen, die sich gemeinsam zeit- und ortsunabhängig bearbeiten lassen. Die Schülerinnen und Schülern können eine von der Lehrperson per Direktlink freigegebene Pinnwand auch ohne Account nutzen. Jeder Post-It-Beitrag kann im Anschluss verschoben und verändert werden. Daher eignet sich die Seite, sehr gut für die gemeinsame Sammlung von Ideen, Gedanken oder Wörtern, die nachträglich sortiert werden müssen. Selbstverständlich können die Beiträge auch Links, Bilder, Videos oder beliebige Dateien enthalten. Neu lassen sich die Zettel einfärben und untereinander verbinden. Je nach Verwendungszweck kannst du eine geeignete Darstellungsform wählen (Raster, Stream, Regal, …).

Ideen für den Unterricht

  • Brainstorming für einen Anlass.
  • Sammlung von Informationen bei einer Recherche.
  • Visualisierung von Ideen (Powerpoint-Alternative).
  • Auslegeordnung von Argumenten als Vorbereitung für eine Diskussion.
  • Sprachunterricht: Rechtschreibung, Wortfelder (Synonyme suchen), Geschichtenpuzzle, …

Weitere Ideen:

Teamebene und organisatorische Funktionen

  • Ideensammlung, Evaluation, Vernehmlassung
  • Feedback einholen
  • Organisation eines Anlasses: Wer bringt was mit?

Quiz als Hausaufgabe

Sich reproduzierbares Wissen anzueignen ist im Lernprozess unvermeidlich, allerdings ist es schade dafür viel Zeit im Klassenverband zu verwenden, denn diese nutzt man besser für den Austausch und die Zusammenarbeit. Die Ebene von Drill&Practice dagegen lässt sich sehr gut an den Computer delegieren: Auf diese Weise lässt sich das Lerntempo und der Schwierigkeitsgrad individualisieren, die Lernfortschritte können sehr gut automatisch sichtbar gemacht werden und die Lehrperson kann daraus den Entwicklungsbedarf ablesen, ohne dass sie stundenlang öde Arbeitsblätter korrigieren muss.
Kahoot wird ja mittlerweile in verschiedenen Klassen emsig genutzt. Kennt ihr schon die Challenge-Funktion? Mit der Mobile-App lässt sich nun ein Quiz auch individuell, sprich als Hausaufgabe einsetzen. Die Schüler/innen können damit auf motivierende Weise ihren Wissensstand überprüfen und die Lehrperson erhält auf einen Blick die Übersicht über den Lernstand der Klasse.
Einführungsvideo:

Überblick über die Funktionen der Kahoot-App: https://kahoot.com/mobile-app/
Lust auf einen Test?
  1. App laden
  2. Teilnehmen: https://kahoot.it/challenge/0863747 (bzw. nur mit Pin: 0863747), gültig bis am 4. März…

Weiter Möglichkeiten, um den Lernstand automatisch auszuwerten:
  • Quizlet
    Mit einem Klassenaccount kannst du auch in Quizlet die Lernfortschritte in der Klasse beobachten. Bei Bedarf auch gleich einen Test durchführen
  • LearningApps
    Wenn du eine Klasse mit Accounts einrichtest kannst du beobachten, wer welche App gelöst hat. Die Anzahl Fehler, bzw. die Schwierigkeiten der einzelnen SuS lassen sich aber leider nicht ablesen.
  • Actionbound
    Das geniale Tool für Schnitzeljagden lässt sich auch für eine individuelle Lernstandserhebung oder für eine Erarbeitungssequenz nutzen
  • orthografietrainer.net
    Vom Erscheinungsbild her etwas verstaubt, aber möglicherweise doch ganz brauchbar (ich kann es nicht einschätzen)
  • Lernwolke
    Im Moment nur Deutsch und auch nicht billig, dafür in der Funktionalität genial. Weitere Fachbereiche und Sek-Stufe werden mit der Zeit dazu kommen
Einfache Plattformen für den Wissenserwerb
Selbstkorrigierende Tests
Auch einige wuchtigere Plattformen buhlen um unsere Gunst:
  • Revoca ist bereits in Verwendung
  • Edulo wird momentan für die Gymivorbereitung getestet
  • Sek ZH ist mit einer Lernplattform (basierend auf Moodle) an den Start gegangen – wer würde die mal testen?
  • Kennt ihr noch mehr, die wir mal unter die Lupe nehmen müssten?

Mehr als 0 und 1

Hilfe, eine Informatikbibel!? Keine Angst, das Buch von Beat Döbeli ist süffig und verständlich geschrieben – es sollte glattweg zur Pflichtlektüre erklärt werden! Anstatt jetzt unbeholfen eine Zusammenfassung herunterzubröseln zitiere ich einfach den Klappentext:
«In rasendem Tempo verändert die Digitalisierung unsere Gesellschaft. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Art und Weise, wie wir kommunizieren und uns 
informieren, grundlegend gewandelt. Der Computer hat das Buch als Leitmedium abgelöst. Dieser Leitmedienwechsel stellt die Schule vor grosse Herausforderungen: Welche Kompetenzen benötigen Schülerinnen und Schüler in einer digitalisierten, zunehmend automatisierten Welt? Wie wichtig ist das Wissen im Kopf, wenn mobile Geräte stets Antworten parat haben? Und weshalb gehören heute Medien und Informatik zu den zentralen Themen der Allgemeinbildung? Beat Döbeli Honegger analysiert den Leitmedienwechsel und zeigt auf, wie ihm eine zeitgemässe Schule begegnen kann: weder mit pauschaler Ablehnung noch mit naiver Euphorie, sondern mit informiertem Pragmatismus.»
Beat Döbeli hat unvergleichliches Talent, eine komplexe Materie systematisch und verständlich darzulegen, das habe ich an diversen Referaten erlebt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er seine Gedanken nun in schriftlicher Form sammelt. Erstaunlich ist die Bodenhaftung des Informatikers: Nie läuft er in Gefahr, die Segnungen der Technik zu überhöhen oder deren Gefahren zu verniedlichen. Im Gegenteil, eine Kernbotschaft des Buches ist, dass die Schule neben digitalen Kompetenzen v.a. Bereich fördern muss, die nicht ohne Weiteres von einem Computer übernommen werden können: Kreativität, Team- und Kommunikationskompetenzen. Da gibt es noch viel zu tun und nachzudenken!
Wer nicht gleich das ganze Buch lesen möchte, kann schon mal mit dem folgenden Interview aus der Zeitschrift «Schulpraxis» beginnen:

Es geht um mehr als analog oder digital (PDF)

…oder mit folgendem Videointerview:

Bzw. gleich mit einem Referat:

 

Videos, die jede Lehrperson gesehen haben sollte…

Die Schule ist durch die Digitalisierung stark herausgefordert. Was muss man denn noch wissen, wenn man das gesamte Wissen der Menschheit in der Hosentasche mit sich herumträgt? Wie können wir die Schüler/-innen auf eine berufliche Zukunft vorbereiten, wenn es in ein paar Jahren viele heutige Berufe gar nicht mehr gibt und andere eine Bedeutung haben, jetzt gar noch nicht erfunden sind? Verschiedenen Denker plädieren für einen radikalen Wandel. Unabhängig davon, ob man deren Ideen und Vorstellungen teilt, geben sie doch wichtige Impulse, um über die Entwicklung der Schule nachzudenken. Hier ein paar Beispiele:

Richard David Precht: Der Verrat des Schulsystems an unseren Kindern

Ken Robinson sagt: Schule erstickt die Kreativität.

Christian Spannagel: 10 Irrtümer zum Einsatz von digitalen Medien an der Schule

Hier noch ein etwas pragmatischerer Beitrag, der die digitalen Medien ins Zentrum stellt:

Auch interessant: Gunter Dueck, zur Digitalen der Bildung

Kennt ihr weitere Videos, die man gesehen haben muss? Es wäre toll, wenn ihr diese in einem Kommentar teilen würdet…

Film auf YouTube laden

Ein Erklärfilm in dem z.B. eine Bastelaufgabe gezeigt wird ist mit dem Tablet in notime gemacht. Die einfachste Möglichkeit, den Film den Schüler/-innen zur Verfügung zu stellen ist wohl, wenn man ihn auf YouTube lädt (braucht Google-Account) und für das Aufrufen des entsprechenden Links einen QR-Code erzeugt. Wenn der Film als «nicht gelistet» markiert ist, so kann er nur von Leuten betrachtet werden, die den Link kennen, in der YouTube-Suche bleibt er verborgen.

Vom Tablet hochladen

Hier ein kurzes Videotutorial zum Vorgehen (leider schlechte Tonqualität):

Vom Computer hochladen

Natürlich kann man Filme auch vom Computer hochladen. Die Benutzeroberfläche und die Einstellungsmöglichkeiten haben sich zwar geringfügig geändert, aber du solltest trotzdem noch zurechtkommen. Z.B. tippt man für den Upload nicht auf den Hochladen-Button, sondern auf das Kamera-Symbol mit dem Plus.

Datenschutz

Thomas Wartmann machte mich auf den YouTube-Kanal des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich aufmerksam.

https://www.youtube.com/channel/UCghVVLU_hOTbCIYaKQk8hTw

Statt aus der Amtstube den Begriff «Datenschutz» zu erläutern, wurde ein Wettbewerb veranstaltet, den Siegerbeitrag siehst du oben. Zielgruppe sind Jugendliche der Sekstufe und Erwachsene. Nicht alle Filme sind gleichermassen für den Unterricht geeignet. In der Folge nun ein paar weitere Unterrichtsideen zum Thema…
Datenschutz weiterlesen

Sketch Notes – visualisieren lernen, bessere Plakate gestalten

Es gibt diverse Plattformen und Kurse über die man auch als Nicht-Zeichner/in lernen kann, seine Gedanken wirkungsvoll zu visualisieren (z.B. bikablo). Meist sind allerdings sehr teuer.
An den TabletDays habe ich einen Kurs bei Stefanie Maurer besucht. Sie stellt alle ihre Materialien als CC-Lizenz zur Verfügung: https://fobi.schulon.org/course/view.php?id=1381

Visualisieren im Unterricht

Falls ihr die Plattform mit den SuS nutzen wollt seien euch die Aufgaben-Karten empfohlen. Hinweise zur Nutzung: https://fobi.schulon.org/course/view.php?id=1381&section=9
Idealerweise kopiert und laminiert ihr gerade einen Kartensatz pro Schulhaus…

Weitere Tipps und Tricks:

Ideen für den Unterricht

  1. Ausgehend von der Doppellektion mit dem Kartenset können Aufgaben gestellt werden: Z.B. die Gestaltung eines Plakats zur Berufswahl oder eines Steckbriefs. Dabei können auch in der Klasse Kriterien für die Plakatgestaltung gesammelt werden
  2. Ein attraktives Projekt wäre auch ein Erklärvide. > siehe hier