Tipps zur Plakatgestaltung

Dieser Beitrag ist nur ein Nachtrag zum Post übers Sketchnoting. Mittlerweile habe ich die Materialien für den Einsatz mit Schüler/innen (ab 5. Klasse) überarbeitet und in Bezug auf die Plakatgestaltung ergänzt:

http://sek-andelfingen.ch/zeichnen/visualisieren

An der Weiterbildung vom 29. März werden wir mit den Materialien arbeiten.

Und hier auch nochmals die Links zu den Illustrationsangeobten, die auf künstlicher Intelligenz basieren (sie würden bereits früher vorgestellt):

  • https://www.autodraw.com
    Aufgrund Gekritzles werden die Vorschläge für Illustrationen gemacht, die du anschliessend weiterbearbeiten kannst
  • https://quickdraw.withgoogle.com/ 
    Montagsmaler mit dem Computer: Durch deine Zeichnungen förderst du die Erkennungsfähigkeit von digitalen Systemen…

Nützliche digitale Helfer

Mittlerweile gibt ja eine Unmenge von genialen Onlinetools, eine exemplarische Sammlung findest du bekanntlich unter:
www.schultools.net

Hier geht es aber nur um kleine nützliche Helfer im Schulalltag:

  • http://ipadstopwatch.com
    Super simples Tool für Timer, Wecker, Stoppuhr, im Fullscreenmodus ohne Werbung
  • Zufallsgruppen bilden
    Zufallsgruppen bilden: Namen der Schüler reinkopieren, Gruppenanzahl oder -grösse angeben, mischen – fertig!
    Hübsche Alternative: https://learningapps.org/75643
  • WeTransfer
    Die einfachste Möglichkeit grosse Dateien zu verschicken – ein Account wird nicht benötigt…
  • Cube Creator
    Massgeschneiderten Würfel gestalten
  • Umrechner
    Es gibt keine Masseinheit, die sich mit diesem Tool nicht umwandeln lässt…
  • QR-Code-Generator
    QR-Codes sind sehr praktisch um mit Mobilgeräten direkt auf Online-Ressourcen zugreifen zu können
  • URL kürzen: bit.ly oder goo.gl
    Mit diesen beiden Tools kannst du eine ellenlange Webadresse auf eine vertretbare länge kürzen…
  • Ergänzung zum letzten Punkt: Hinter einer gekürzten Adresse (oder einem QR-Code) kann sich natürlich auch eine Gefahrenquelle verbergen. Mit Tools wie http://unfurlr.com oder http://www.websiteplanet.com/de/webtools/redirected/ kann man überprüfen, wohin die Adresse führt
  • Texterkennung: https://www.onlineocr.net
    Mit diesem Tool kannst du einen Scan oder ein Foto eines Textes in Text umwandeln
  • PDFescape 
    Geniales Tool, um PDFs online zu bearbeiten
  • SmallPDF
    Nochmals ein geniales Tool, um PDFs in ein anderes Format umzuwandeln oder auf eine vernünftige Grösse zu schrumpfen
  • Kreuzworträtselgenerator
    Die erzeugten Kreuzworträtsel, das sich per Link teilen,  in eine Klassenplattform einbinden oder als Bild herunterladen lässt
  • doodle.com
    Das Tool, um gemeinsame Termine zu finden, muss wohl nicht genauer erklärt werden…

Unverzichtbare Apps (ich beschränke mich auf einige wenige, die sowohl für iOS als auch Android verfügbar sind):

  • Scanbot
    Super Scan-App mit integrierter QR-Code-Reader-Funktion. Alternativen: Office Lens, Dropbox, Evernote…
  • Teamshake
    Zufällige Gruppen bilden
  • Google Übersetzer: iOS, Android
  • MyScript Calculator
    Handschriftlicher Taschenrechner

Nicht  aufgeführt sind die Bordmittel (Kamera, Audiorecorder, Uhr, Browser, …)

 

Fehlt noch was? Ich bin froh um weitere Beiträge!

Lizenzfreie Bilder und Audiodateien

Inhalt

    1. Bildersuche
    2. Creative Commons Lizenzen
    3. Lizenzfreie Audiodateien finden
    4. Urheberrecht im Unterricht thematisieren

Bildersuche

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Wenn man für seine Arbeitsmaterialien im eigenen Fundus nichts findet, so ist natürlich das Internet eine unerschöpfliche Quelle. So lange wir die Bilder nur für uns bzw. unsere Klasse verwenden, können wir uns bedenkenlos bedienen. Sobald wir die Materialien teilen (was hoffentlich in Zukunft noch viel mehr geschieht, liebe Lehrer/innen!), müssen wir uns auf Bildmaterial beschränken, das ausdrücklich für die Weiterverwendung freigegeben ist.

Im folgenden Video erhältst du Tipps für die Bildersuche, insbesondere auch zur Suche nach lizenzfreien Bildern und es wird gezeigt, wie man mit der Rückwärtssuche herausfindet, wo ein Bild «geklaut wurde»:

Creative Commons (CC)

Infografik «CC-Lizenzen»

Bilder, die zur Weiterverwendung freigegeben sind, stehen im Normalfall unter einer Creative Commons Lizenz (in der Folge CC genannt). Mit CC hat ein/e Autor/in eine einfache Möglichkeit genau zu bestimmen, wie mit dem Werk umgegangen werden soll. Die Standard-Lizenz erlaubt die Weiterverwendung und Bearbeitung unter der Bedingung, dass der/die Urheber/in genannt wird. Im Anschluss an diesen Post findest du eine Übersichtsgrafik zu den verschiedenen Lizenzen.

Bilder, die völlig frei und ohne Namensnennung verwendet werden dürfen, werden gemeinfrei (Lizenz CC0) genannt. Auch Werke von Urhebern die vor über 70 Jahren verstorben sind, werden gemeinfrei.
Quellen für gemeinfreie Bilder:
Infografik «Lizenzfreie Bilder»

Quellen für die Suche nach CC-Bildern (meist mit Namensnennung):

So oder so ist es nichts als recht, wenn man die Quelle eines Bildes aus Prinzip angibt…
Quellen richtig angeben:

Lizenzfreie Audiodateien

Auch bei Filmsoundtracks, Hörspielen oder Podcasts braucht es oft zusätzliches Material, das man nicht selber herstellen kann oder will. Natürlich findet man die Hitparaden-Hits nicht unter einer CC-Lizenz, trotzdem gibt es hervorragendes Material gratis und ohne urheberrechtliche Beschränkungen. Hier ein paar Links:

YouTube Audio Library (gemeinfreie Musik aus diversen Genres)
http://www.auditorix.de (empfehlenswerte Hörspielplattform mit Geräuschesammlung)
http://www.hoerspielbox.de (Geräuschesammlung)
http://www.salamisound.de (Geräuschesammlung)
http://www.jamendo.de (braucht Login)
http://www.audiyou.de (Download verlangt Login)
https://musopen.org (freie klassische Musik)
Linkliste zu Audio im Unterricht: https://www.schabi.ch/seite/audio

Urheberrecht im Unterricht thematisieren

Natürlich müssen wir in Bezug aufs Urheberrecht als Vorbilder vorangehen. Auch wenn es im Klassenverband nicht nötig wäre, macht es Sinn, bei fremdem Material konsequent die Quelle anzugeben und wenn möglich auf CC-Materialien zu setzen, damit wir unsere Materialien mit gutem Gewissen weitergeben können (ebenfalls unter CC-Lizenz, ist ja Ehrensache). Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, das Urheberrecht immer wieder mit den Schülerinnen zu thematisieren: Was dürfen wir herunterladen? Was dürfen wir weiterverwenden und unter welchen Bedingungen publizieren? Für den Unterricht gibt es diverse geeignete Materialien:

Mittelstufe:
Sek:

SRF-Angebote für die Schule

Mit #NoBillag würden nicht nur die Gebühren gestrichen und somit die Existenz von SRF in Frage gestellt, sondern es würde auch der entsprechende Bildungsauftrag aus der Verfassung gestrichen. Damit würden mit grösster Wahrscheinlichkeit auch die hervorragende Angebote wie SRF MySchool oder Zambo verschwinden. An dieser Stelle soll nun aber nicht politisiert werden, stattdessen möchte ich einfach auf ein paar SRF-Angebote verweisen:

SRF MySchool

Auf SRF MySchool findest du hervorragende Filmbeiträge – oft mit Transkripten und Unterrichtsmaterialien. Sehr hilfreich finde ich den Menüpunkt «Themen» – hierüber findest du rasch Materialien zu spezifischen Themen

Auch für Lehrpersonen hat es Videos, z.B. zur Kompetenzorientierung (es gibt auch ernsthaftere Beiträge):

Zambo

Die Seite www.zambo.ch des Schweizer Fernsehens bietet eine grosse Auswahl an schweizerdeutschen Hörspielen. Diese sind immer in Folgen zu fünf bis zehn Minuten aufgeteilt. Die Einstiegssequenz dauert in der Regel etwa eine Minute. Zusätzlich wird jede Folge mit einem oder mehreren Sätzen schriftlich eingeführt bzw. zusammengefasst. Manchmal findet sich auf der Website zusätzliches Material, z.B. ein Suchbild zur Geschichte «Winter im Mumintal»: www.zambo.ch/Start/TV-Radio/Geschichten/Winter-im-Mumintal

Cool sind auch die altersgerechten Erklärvideos Clip und Klar  und die vielen Wissensbeiträge.

Fazit

Ich glaube, es wäre ein Jammer, wenn es diese Angebote nicht mehr gäbe. Fertig.

Lernen mit Videos

Auf dem lesenswerten Blog digitalunterrichten.ch findest du eine tolle Zusammenstellung von Videoplattformen für den Unterricht (Zielgruppe hauptsächlich Sek): https://digitalunterrichten.ch/erklearvideos/
Einige Kanäle wie «The Simple Club» sind längst bekannt und bei den Schüler/innen auch sehr populär, viele andere sind ebenso gut einsetzbar, v.a. auch als Ergänzung und Vertiefung eines Themas. 
…und natürlich geben solche Videos auch eine Anregung (und hoffentlich Motivation) für eigene Produktionen von Erklärvideos (siehe >hier)!
Für jüngere Schüler/innen stelle ich bei Gelegenheit selber mal eine Liste mit geeigneten Videoplattformen zusammen. Vorderhand sei einfach mal die Sendung mit der Maus empfohlen:



 


Dann noch eine Entdeckung, die weniger mit schulischen Inhalten, sondern mehr mit Medienbildung zu tun hat:

Walulis sieht fern – köstliche (und entlarvende) Parodien von Fernsehsendungen.

WB Sek: Digitale Kooperation

Promiraten

Klicke auf den Link mit deiner Nummer, um mit einer anderen Person in den Dialog zu treten:

Wähle «Im Browser bearbeiten», um mit dem Schreiben beginnen zu können:

Wer fertig ist: > Umfrage zu Onlinetools

Datei teilen

Versucht nun in Zweiergruppen online eine neue Word-Datei zu erstellen, diese freizugeben und dann gemeinsam zu bearbeiten. In folgendem Videotutorial wird euch gezeigt, wie das funktioniert:

 

 

Online-Pinnwand mit Padlet

Auf der langen Liste meiner Lieblingstools (siehe auch http://www.schultools.net) ist Padlet ziemlich weit oben. Mit diesem Gratis-Dienst lassen sich sehr einfach virtuelle Pinnwänden erstellen, die sich gemeinsam zeit- und ortsunabhängig bearbeiten lassen. Die Schülerinnen und Schülern können eine von der Lehrperson per Direktlink freigegebene Pinnwand auch ohne Account nutzen. Jeder Post-It-Beitrag kann im Anschluss verschoben und verändert werden. Daher eignet sich die Seite, sehr gut für die gemeinsame Sammlung von Ideen, Gedanken oder Wörtern, die nachträglich sortiert werden müssen. Selbstverständlich können die Beiträge auch Links, Bilder, Videos oder beliebige Dateien enthalten. Neu lassen sich die Zettel einfärben und untereinander verbinden. Je nach Verwendungszweck kannst du eine geeignete Darstellungsform wählen (Raster, Stream, Regal, …).

Ideen für den Unterricht

  • Brainstorming für einen Anlass.
  • Sammlung von Informationen bei einer Recherche.
  • Visualisierung von Ideen (Powerpoint-Alternative).
  • Auslegeordnung von Argumenten als Vorbereitung für eine Diskussion.
  • Sprachunterricht: Rechtschreibung, Wortfelder (Synonyme suchen), Geschichtenpuzzle, …

Weitere Ideen:

Teamebene und organisatorische Funktionen

  • Ideensammlung, Evaluation, Vernehmlassung
  • Feedback einholen
  • Organisation eines Anlasses: Wer bringt was mit?

Quiz als Hausaufgabe

Sich reproduzierbares Wissen anzueignen ist im Lernprozess unvermeidlich, allerdings ist es schade dafür viel Zeit im Klassenverband zu verwenden, denn diese nutzt man besser für den Austausch und die Zusammenarbeit. Die Ebene von Drill&Practice dagegen lässt sich sehr gut an den Computer delegieren: Auf diese Weise lässt sich das Lerntempo und der Schwierigkeitsgrad individualisieren, die Lernfortschritte können sehr gut automatisch sichtbar gemacht werden und die Lehrperson kann daraus den Entwicklungsbedarf ablesen, ohne dass sie stundenlang öde Arbeitsblätter korrigieren muss.
Kahoot wird ja mittlerweile in verschiedenen Klassen emsig genutzt. Kennt ihr schon die Challenge-Funktion? Mit der Mobile-App lässt sich nun ein Quiz auch individuell, sprich als Hausaufgabe einsetzen. Die Schüler/innen können damit auf motivierende Weise ihren Wissensstand überprüfen und die Lehrperson erhält auf einen Blick die Übersicht über den Lernstand der Klasse.
Einführungsvideo:

Überblick über die Funktionen der Kahoot-App: https://kahoot.com/mobile-app/
Lust auf einen Test?
  1. App laden
  2. Teilnehmen: https://kahoot.it/challenge/0863747 (bzw. nur mit Pin: 0863747), gültig bis am 4. März…

Weiter Möglichkeiten, um den Lernstand automatisch auszuwerten:
  • Quizlet
    Mit einem Klassenaccount kannst du auch in Quizlet die Lernfortschritte in der Klasse beobachten. Bei Bedarf auch gleich einen Test durchführen
  • LearningApps
    Wenn du eine Klasse mit Accounts einrichtest kannst du beobachten, wer welche App gelöst hat. Die Anzahl Fehler, bzw. die Schwierigkeiten der einzelnen SuS lassen sich aber leider nicht ablesen.
  • Actionbound
    Das geniale Tool für Schnitzeljagden lässt sich auch für eine individuelle Lernstandserhebung oder für eine Erarbeitungssequenz nutzen
  • orthografietrainer.net
    Vom Erscheinungsbild her etwas verstaubt, aber möglicherweise doch ganz brauchbar (ich kann es nicht einschätzen)
  • Lernwolke
    Im Moment nur Deutsch und auch nicht billig, dafür in der Funktionalität genial. Weitere Fachbereiche und Sek-Stufe werden mit der Zeit dazu kommen
Einfache Plattformen für den Wissenserwerb
Selbstkorrigierende Tests
Auch einige wuchtigere Plattformen buhlen um unsere Gunst:
  • Revoca ist bereits in Verwendung
  • Edulo wird momentan für die Gymivorbereitung getestet
  • Sek ZH ist mit einer Lernplattform (basierend auf Moodle) an den Start gegangen – wer würde die mal testen?
  • Kennt ihr noch mehr, die wir mal unter die Lupe nehmen müssten?

Mehr als 0 und 1

Hilfe, eine Informatikbibel!? Keine Angst, das Buch von Beat Döbeli ist süffig und verständlich geschrieben – es sollte glattweg zur Pflichtlektüre erklärt werden! Anstatt jetzt unbeholfen eine Zusammenfassung herunterzubröseln zitiere ich einfach den Klappentext:
«In rasendem Tempo verändert die Digitalisierung unsere Gesellschaft. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Art und Weise, wie wir kommunizieren und uns 
informieren, grundlegend gewandelt. Der Computer hat das Buch als Leitmedium abgelöst. Dieser Leitmedienwechsel stellt die Schule vor grosse Herausforderungen: Welche Kompetenzen benötigen Schülerinnen und Schüler in einer digitalisierten, zunehmend automatisierten Welt? Wie wichtig ist das Wissen im Kopf, wenn mobile Geräte stets Antworten parat haben? Und weshalb gehören heute Medien und Informatik zu den zentralen Themen der Allgemeinbildung? Beat Döbeli Honegger analysiert den Leitmedienwechsel und zeigt auf, wie ihm eine zeitgemässe Schule begegnen kann: weder mit pauschaler Ablehnung noch mit naiver Euphorie, sondern mit informiertem Pragmatismus.»
Beat Döbeli hat unvergleichliches Talent, eine komplexe Materie systematisch und verständlich darzulegen, das habe ich an diversen Referaten erlebt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er seine Gedanken nun in schriftlicher Form sammelt. Erstaunlich ist die Bodenhaftung des Informatikers: Nie läuft er in Gefahr, die Segnungen der Technik zu überhöhen oder deren Gefahren zu verniedlichen. Im Gegenteil, eine Kernbotschaft des Buches ist, dass die Schule neben digitalen Kompetenzen v.a. Bereich fördern muss, die nicht ohne Weiteres von einem Computer übernommen werden können: Kreativität, Team- und Kommunikationskompetenzen. Da gibt es noch viel zu tun und nachzudenken!
Wer nicht gleich das ganze Buch lesen möchte, kann schon mal mit dem folgenden Interview aus der Zeitschrift «Schulpraxis» beginnen:

Es geht um mehr als analog oder digital (PDF)

…oder mit folgendem Videointerview:

Bzw. gleich mit einem Referat: